3. Allersberger Kul T ürchen


Hilpoltsteiner Kurier – Montag, 23.07.2007-09-30

Musikalische Reise in den sonnigen Süden
Kul-T-ürchen der Sybilla-Maurer-Grundschule überzeugt durch Frohsinn und Engagement

Von Josef Sturm

Allersberg (HK) Mit dem Kul-Türchen, das heuer zum dritten MaI stattgefunden hat, stand die SybiIIa-Maurer-Grundschule in Allersberg diese Woche zweimal Im Rampenlicht. In beiden Vorstellungen bekamen die Akteure riesigen Beifall.

Mit dem Kul-T-ürchen sollten das Miteinander und die Gemeinschaft hoch gehalten werden, sagte eingangs Konrektor Dieter Rieß, der die Gesamtleitung innehatte. „Wir haben viel geübt und wollen Freude bereiten." Dass alle Kinder mit großer Freude bei der Sache waren, davon konnten sich die Zuhörer dann überzeugen.
Zunächst stand die Schulspielgruppe mit dem Stück „Die dumme „Augustine" unter der Regie von Ingrid Graßl und Ruth Grimm im Mittelpunkt. Es handelte von August (Verena Fiegl), der im Zirkus seine Kunststücke aufführte, aber wegen Zahnschmerzen pausieren wollte.
Doch der Zirkusdirektor (Natalie Koneberg) drohte mit Entlassung, sollte er nicht in der Manege erscheinen. Kurzerhand springt die Familie mit Augustine (Nina Englmann), Gugilein (Marissa Löw), Guga (Milena Heß) und Gugo (Jonathan Bührer) ein und unterhält das Publikum mit Kunststücken der „Starken Helene" (Helene Hörner), der Blumenfee (Julia Rupp), dem Opernsänger Vincento (Marie Vinzens), dem großen Wurpino (Max-Jonas Wurpes) und dem Elefanten (Corinna Rödl). Alles läuft bestens, der Direktor ist begeistert.
Ebenso das Publikum in der Schule - und nicht nur von den Kindern. Denn im Anschluss trat das Lehrerkollegium in Aktion. Große Augen bekamen die Gäste, als Rektor Franz Kronenwetter in Arbeitsklamotten mit einer großen Papiertonne einzog und diese als Schlagzeug zweckentfremdete.
Nach und nach versammelte sich ein ganzes Orchester und sorgte mit den seltsamsten Musikinstrumenten, die aus allerlei Werkzeug bestanden, für eine große Gaudi. Jetzt solle noch jemand behaupten, Lehrer gehörten nicht zur arbeitenden Bevölkerung, kommentierte Kronenwetter den Einsatz. Gleichzeitig bedeutete das Lehrerkonzert die Überleitung zum Schulchor.
Mit der musikalischen Huldigung an Italien - „Una festa sui Prati" - brillierte der Chor in italienischer Sprache und so begann die Reise durch Cafes und Kneipen des Südens. Mehrere Lieder, darunter „Tiritomba" und „Bella Bimba" brachten die kleinen Sänger zu Gehör und sogar der Kriminaltango durfte im Repertoire nicht fehlen.

Die ehemalige Grundschülerin Manuela Lerzer, begleitet von Sebastian Schmid am Klavier gab darauf das Solo „Beautiful Disaster" zum Besten. „Es ist doch interessant, wenn man sieht, was aus unseren kleinen Schülern geworden ist, kommentierte Konrektor Rieß.
Doch damit nicht genug: „Tanz gehört zu den Bars“, sagte er und kündigte die Flying Shadows" mit Tina Sturm, Carina Reiter sowie Kim und Lea Riehl an, die zu Rock'n'Roll über die Bühne wirbelten.
„Hab nen Onkel in Italien" sangen die Kinder zum Abschluss und begleiteten das Lied mit Winken. Als Zugabe gab es schließlich zur Freude aller noch das Grundschullied und den „Musicman".


Theater


Stomp


Manuela Lerzer


Flying Shadows


Schulchor


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