1. Allersberger Kultürchen

1.KulTürchen

Das 1. Allersberger Kul T ürchen im Spiegel der Presse

Begeisterung pur bei gelungenen Premieren

Das Kul T ürchen hat das Zeug zur Kultur. Hinter dem Kul T ürchen versteckt sich das musische Element der Grundschule Allersberg und nachdem die Hauptschule einen Kultur-Abend hat und die Grundschüler die „Kleinen" sind, nannte man ihre kulturelle Show einfach Kul T ürchen und stieß damit die Tür zur Kultur auf.
Schülerinnen und Schüler klärten mit ihren Auftritten automatisch auf, was sich hinter dem Begriff Kul T ürchen so alles versteckt. Die Grundschüler zeigten sich in Bestform und ernteten tosenden Beifall für ihre bravourösen Darbietungen. Die Begeisterung der Kinder übertrug sich im Nu auf das gesamte Publikum, denn nahezu alle Darbietungen regten zum Mitmachen, Mitsingen und zum Klatschen an.
Bei den zwei offiziellen und weiteren zwei inoffiziellen Auftritten, bei denen auch alle Kinder der Grundschule dabei sein durften, wurde viel gelacht und es herrschte große Harmonie und Freude. Die gute Stimmung traf sowohl auf die Akteure wie auch auf das Publikum zu. Kein Wunder also, dass die kleinen Künstler mit Lob und Anerkennungsworten geradezu überschüttet wurden.
Begonnen hatte alles im Schuljahr 2004/05, als es Konrektor Dieter Rieß gelang, den Schulchor zu reaktivieren. Heute agieren in ihm 61 begeisterte Sängerinnen und Sänger der Grundschule. Dies war das Grundgerüst für das 1. Kul T ürchen. Der Vorschlag von Rieß, am Ende des Schuljahres mit einer Veranstaltung an die Öffentlichkeit zu treten, fand im Lehrerkollegium und bei Schulleiter Franz Kronenwetter volle Zustimmung.
Aber auch bei den Schülern fand Konrektor Rieß mit seinem Vorschlag Anklang, und so, wurde im Frühjahr der Plan für den ersten öffentlichen Auftritt mit den Lehrkräften ausgearbeitet. Seit Ostern haben die Schüler mit ihren Lehrern geprobt „und das alles in der Freizeit", wie Dieter Rieß ausdrücklich betonte. Der Eifer wurde nun mit dem großen Erfolg belohnt und so wird es mit Sicherheit nicht beim 1. Allersberger KulTürchen bleiben.
Von den insgesamt 360 Kindern, die die Grundschule derzeit besuchen, waren über ein Viertel aktiv auf der Bühne.
Der Auftakt zum ersten Kulturabend hätte nicht schöner sein können. Die Sambagruppe der Klasse 4c spielte sich mit fetzigen Rhythmen augenblicklich in die Herzen der Besucher.
Ein Kaiser, der Hofmarschall, Hofdamen und Hofnarr, das Küchenmädel, der Engel des Abschieds, die Nachtigall und eine mechanische Nachtigall waren im Stück der Theatergruppe „Die chinesische Nachtigall" aktiv. Sie brachten es fertig, dass der gute Kaiser, der sein Volk liebte, sein Leben zurückbekam und wieder regieren durfte. Die Leitung lag hier in den Händen von Ruth Grimm und Ingrid Graßl, die das Stück auch geschrieben hatte.

Bereits mit ihren ersten Liedern „Little Banjoboy“, „Capri-Fischer“ und „Zwei kleine Italiener“ landeten die Mitglieder des Schulchors einen Volltreffer.
Unter der Regie von Nicole Funk präsentierte die Tanzgruppe den „Badewannentango" und begeisterte mit „Da sprach der alte Häuptling der Indianer".

Spätestens jetzt sollte man erwähnen, dass Konrektor Dieter Rieß nicht nur Organisator und Moderator des Abends war, er fungierte zudem als Chorleiter und Hausmeister. Zwischen den einzelnen Darbietungen kreuzte er mit seinen „Mannen" auf, um die Bühne entsprechend herzurichten. Mit dem Lied „Schnucki, ach Schnucki, fahr mer nach Kentucki" überraschte Rieß außerdem mit einer Soloeinlage, ehe der Schulchor „Pack die Badehose ein", „Tipitipitipso", „Charlie Brown" und „Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut" zum Besten gab.
Mit ihren ausgeschnittenen Instrumenten sorgten die Sängerinnen und Sänger des Schulchors für ein farbenfrohes Schlussbild in der Aula der Grundschule.

Schulleiter Franz Kronenwetter hatte Recht, als er zum Abschluss feststellte: „Schlussworte sind nicht nötig, die Aufführungen sprachen alle für sich".
Eigentlich versteht es sich auch von selbst, dass man um eine Zugabe nicht herum kam.


1.Kult

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ChinNachtigall

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