3. Klassen

Besuch vom Zahnarzt

Dr. Karl, seine Frau und Tochter Annalena besuchten die 3. und 4. Klassen. Zahngesundheit und gesunde Ernährung wurden dabei ebenso erklärt wie richtiges Zähneputzen. Selbst Frau Heyder hörte interessiert zu.


Blind! Was bedeutet das?

Mit verbundenen Augen durchs Klassenzimmer
Wie Blinde im Alltag zu Recht kommen
Die Kreisvorsitzende des bayerischen Blindenbunds Elfriede Meyer zeigte den Schülern der dritten Klassen anschaulich und eindrucksvoll, wie sie im Alltag zurechtkommt.
Die von Geburt an blinde Frau arbeitet heute im Jugendreferat des Landratsamts Roth und leitet ehrenamtlich den Rother Blindenstammtisch.
„Woran erkennt ihr einen Blinden oder stark Sehbehinderten auf der Straße?“, fragte Frau Meyer die Kinder. Blinde tragen die gelbe Armbinde mit den drei schwarzen Punkten oder eine Plakette, benutzen einen Blindenstock oder werden von einem Blindenhund geführt.
Stark sehbehinderte Menschen können eventuell noch hell und dunkel unterscheiden. Blinde Menschen müssen sich völlig auf die anderen Sinne verlassen, sie orientieren sich vor allem mit ihrem Gehör und dem Tastsinn, aber auch mit der Nase.
Elfriede Meyer zeigte den Kindern viele Hilfsmittel für den Alltag. In der Blindenschrift verlas sie ein Gedicht und schrieb die Namen der Kinder auf der Blindenschreibmaschine. Sie führte sprechende Uhren, Thermometer sowie Waagen vor. Spiele zum Tasten, wie ein Blinden – Mensch – ärgere – dich – nicht, Würfel zum Fühlen, einen Klingelball und den Blindenstock durften die Drittklässler selbst ausprobieren.
Sie lernten, wie sie einer Blinden helfen können, und führten sie behutsam zwischen den Schulbänken hindurch.
Beeindruckt waren die Schüler vor allem davon, wie viel Ordnung Frau Meyer halten und was sie sich alles merken muss, um sich zurechtzufinden. Ihre Kleidungsstücke hat sie im Schrank nach Farben geordnet. Jeder Gegenstand wird immer an seinen festen Platz gelegt. Türen und Schränke dürfen nicht offen stehen.
In ihrer Freizeit geht Frau Meyer mit Freunden gerne walken und besucht erstaunlicherweise sogar das Kino. Sie hört den Filmen zu und lässt sich manche Stellen von ihren Begleitern erzählen.
Eine Brille trägt sie nur zum Schutz ihrer Augen vor herabhängenden Ästen, aber nicht als Sehhilfe.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Meyer, die den Kindern voller Offenheit alle diese Eindrücke vermittelte.
Susanne Heyder


Tatü-tata!

Zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Allersberg
Wie schwer ist die Ausrüstung und Sicherheitskleidung eines Feuerwehrmanns? Wie lang kann er mit Atemschutzmaske im brennenden Gebäude arbeiten? Wie klingt es, wenn ein Feuerwehrmann mit der Atemschutzmaske atmet? Welche Ausrüstungsgegenstände befinden sich in einem modernen Feuerwehrauto? Wozu sind sie gut? Wo nimmt die Feuerwehr das Wasser zum Löschen her? Wie funktioniert die Arbeit der Einsatzleitstelle? Wozu ist der Turm beim Feuerwehrhaus? Wozu hat die Feuerwehr lebensgroße Puppen? Ab wann darf man zur Feuerwehr?
Die drei dritten Klassen besuchten am Dienstag, den 22. November 2011 jeweils für eine Doppelstunde die Freiwillige Feuerwehr Allersberg und bekamen dabei Antwort auf alle diese und weitere Fragen.
In drei Gruppen durchliefen sie dabei drei Stationen, an denen die erfahrenen Feuerwehrmänner von ihrer Arbeit berichteten und ihre Ausrüstung zeigten.
Gespannt, aber aus großem Sicherheitsabstand verfolgten die Schüler schließlich im Freien, was passiert, wenn man brennendes Fett in einem Topf mit Wasser löscht.
Von der hohen Stichflamme waren sie sichtlich beeindruckt.
Besonders gefiel den Kindern obendrein, dass sie mit drei großen Feuerwehrautos von der Schule abgeholt und bis hinein in das Feuerwehrhaus gebracht wurden. Auf dem Rückweg wurde sogar kurz das Martinshorn eingeschaltet wie bei einem echten Einsatz.
Susanne Heyder


Interessant!

Es ging ganz schön heiß her bei der Wehr!


...noch mehr Feuerwehr...

Auch die Klasse 3b war fasziniert.


Ja im Wald, da sind die.....

Mit dem Förster in den Wald
Passend zum Heimat- und Sachunterrichtthema „Wald“ unternahm jede der drei dritten Klassen jeweils einen Unterrichtsgang mit Förster Gsänger.
Von ihm erfuhren sie allerlei Wissenswertes über die Waldtiere und Pflanzen. Herr Gsänger zeigte den Kindern aus seinem Fundus unter anderem einen Baumstumpf, den der Biber abgenagt hatte. Ebenso hatte er die Schädel von zwei toten Rehen dabei. So konnten die Schüler das Gebiss und die Hörner eines jungen und eines ausgewachsenen Rehs vergleichen. An der Baumscheibe einer Kiefer erfuhren sie, wie man mit den Jahresringen das Alter eines Baums bestimmen kann.
Dazwischen spielten die Kinder Waldspiele: Beispielsweise ein Waldmemory, bei dem bestimmte Gegenstände im Wald gefunden werden sollten. Spaß machte es den Kindern auch, Spiegel auf die Baumkronen zu richten und so mit einem völlig ungewohnten Blickwinkel durch den Wald zu gehen. In ihrem eigenen Waldbuch durften die Kinder zuletzt Blätter und Baumrinde in Frottage-Technik abbilden.
Daran, dass der Unterricht in den Wald verlegt worden und mit vielen Walderlebnissen verbunden war, hatten die Schüler sichtlich Freude und waren eifrig bei der Sache.
11. Oktober 2011
Susanne Heyder


Waldtag

Waldtag für alle 3.Klassen. Der Förster weiß so allerhand über Tiere und Bäume. Das ist interessant und macht Spaß!


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