Die damalige Informationsveranstaltung (Presse)

Informationsveranstaltung für die Eltern der Grundschule Allersberg

Zahlreiche Eltern folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung: „Einrichtung einer Lernwerkstatt Mathematik„ in der Grundschule Allersberg und waren von den bisherigen Planungen und Entwicklungen beeindruckt.

Eine Lernwerkstatt hat etwas mit dem „werkeln„ der Hand zu tun, erklärte im Namen der Schulleitung die Konrektorin Frau Deutschmann bei der Begrüßung den zahlreich erschienenen Eltern. Im Anschluss an ihre Worte sprach Herr Talmon l'Armee als Elternbeiratsvorsitzender zu den Eltern und betonte die gute Zusammenarbeit bei der Entstehung der Lernwerkstätte zwischen Elternbeirat und Planungsteam. Nun ließen sich drei ganz besondere Tuchmarionetten beim Publikum sehen: Frau Mal-sehen, Frau Nur-nichts-Neues und Frau Aufbruch. Diese drei Figuren stellten charakteristisch eine Zweiflerin, eine starre Frau und eine innovative Powerfrau dar, die entsprechend ihres Charakters Stellung zu den Planungen einer Lernwerkstatt bezogen. „Stellt euch vor, durch die neue Lernwerkstatt zieht in den Mathematikunterricht wieder mehr Begeisterung für die Lerninhalte ein. Außerdem können die Schüler bestmöglichst gefördert werden„, warf beispielsweise Frau Aufbruch in die Menge. Frau Mal-sehen beendete dieses Anspiel mit der Aufforderung mehr Informationen zu diesem Thema zu erhalten. Frau Hiebinger, Frau Alexander-Franz und Frau Treiber gestalteten diesen Informationsabend. Sie stellten zu Beginn den bisherigen Entwicklungsverlauf und –stand dar, erläuterten die theoretischen Grundlagen. Dabei betonten sie immer wieder wie wichtig das handlungsorientierte, entdeckende Lernen für die Schüler der heutigen Zeit ist, denn 90% von dem behält unser Gedächtnis, was wir selbst ausprobiert haben. Deshalb sollte das in der Lernwerkstätte bereitstehende Material den unterschiedlichen Lerntypen und dem unterschiedlichen Leistungsstand der Schüler entsprechen. So können in einem angenehm eingerichteten Raum die Schüler aktiv an ihrem jeweiligen Wissensstand abgeholt werden, handelnd „Begreifen„ und gemäß ihrer mathematischen Entwicklung lernen. Den Anforderungen der Gesellschaft nach Förderung der schwachen und guten Schüler kann entsprochen werden, denn beispielsweise kann ein schwacher Zweitklässler sich mit Materialien aktiv beschäftigen, die ihm nochmals den Unterrichtsstoff der ersten Klasse näher bringen. Ein guter Zweitklässler hingegen darf sich durchaus mit Materialien beschäftigen, die ihm den Unterrichtsstoff einer höheren Jahrgangsstufe näher bringen. Die innere Motivation, die Neugierde und Lernfreude kann so bei allen Schülern geweckt werden. Um die heutigen Kinder gut auf ihr weiteres Leben vorzubereiten, erscheint es äußerst wichtig soziale Kompetenzen und selbstverantwortliches Tun zu fördern und zu fordern. Dies kann ebenfalls durch die Lernwerkstatt den Schülern näher gebracht werden. Nach diesem Theorieteil, der durch eine Powerpointpräsentation veranschaulicht wurde, wurde den Eltern ganz konkret einige benötigte Materialien gezeigt, die die Schule einkaufen möchte. Anschließend bekamen sie noch einen Raumplan, mögliche Unterrichtsformen in einer Lernwerkstätte und erste geplante Schritte eines Lernwerkstattunterrichts gezeigt. Am Ende des Abends waren sich die Damen „Aufbruch, Mal-sehen und Nur-nichts-Neues„ einig, dass die Arbeit an der Lernwerkstatt Mathematik zügig vorangebracht werden muss. Als abschließende Worte machte der Förderkreisvorsitzende der Grundschule Allersberg, Herr Klimiont, den Eltern klar, dass die Qualität einer Schule auch vom sofortigen Handeln aller Eltern der Grundschule abhängt und jeder dazu einen Teil beitragen kann, in Form von Spenden oder Einsatz bei den Bastelnachmittagen. Nahezu alle Eltern nutzten die Gelegenheit den Lernwerkstättenraum zu besichtigen und waren positiv beeindruckt.